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Hebraicum in Sachsen |
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Nach
3 Jahren Unterricht zu je 3 Wochenstunden kann man als Schüler an sächsischen
Gymnasien das Hebraicum im Rahmen der Abiturprüfung ablegen. Wer das Hebraicum
vor dem Abitur ablegt, bekommt es erst mit dem Abitur bescheinigt. In
Chemnitz steht diese Prüfung auch schulfremden Teilnehmern offen, wenn diese
an einer sächsischen Hochschule eingeschrieben sind oder über eine
Zugangsberechtigung zur Hochschule (Abitur, Hochschulabschluss o.ä.)
verfügen, nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind und in Sachsen
wohnen. Eine Mindestforderung an Unterricht besteht dann nicht. Interessenten
melden sich bitte bei der Sächsischen
Bildungsagentur, Regionalstelle Chemnitz, an. Das Hebraicum am
Georgius-Agricola-Gymnasium Chemnitz und am Evangelischen Kreuzgymnasium
Dresden findet jeweils im Mai statt. An der Technischen Universität Dresden
gibt es einen Termin im September. Informationen dazu zum Beispiel bei Daniel J. Naumann. Das
Hebraicum beschließt den akademischen oder schulischen Hebräisch-Unterricht
und ist wie das Latinum eine Abiturergänzungsprüfung. Die Bedingungen in
Chemnitz entsprechen denen an Universitäten, das Hebraicum vom Gymnasium wird
dort anerkannt. Im
ersten, schriftlichen Teil ist ein Text aus dem hebräischen Teil der Bibel zu
übersetzen. Für die etwa 150 Wörter stehen 180 Minuten und ein Wörterbuch zur
Verfügung. Wird der erste Teil
bestanden, folgt eine mündliche Prüfung, in der ebenfalls ein (wesentlich
kürzerer) biblischer Erzähltext vorzulesen und zu übersetzen ist.
Anschließend sind einige Fragen zu diesem Text zu beantworten. |
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