Hebraicum / Prüfungen

                                      Hebräischunterricht in Sachsen

Das Hebraicum

Für Gymnasiasten Das Hebraicum beschließt den akademischen oder schulischen Hebräisch-Unterricht und ist wie das Latinum eine Abiturergänzungsprüfung. Die Bedingungen am Gymnasium sind identisch mit denen an Universitäten. Das Hebraicum vom Gymnasium wird dort uneingeschränkt anerkannt. Im ersten, schriftlichen Teil, ist ein Text aus dem hebräischen Teil der Bibel zu übersetzen. Für die etwa 150 Wörter stehen 180 Minuten und ein Wörterbuch zur Verfügung. Wird der erste Teil bestanden, folgt nach einigen Wochen eine mündliche Prüfung. In dieser ist ebenfalls ein (wesentlich kürzerer) biblischer Erzähltext vorzulesen und zu übersetzen. Anschließend sind einige Fragen zu diesem Text, zur hebräischen Grammatik und zum Kontext der biblisch-hebräischen Texte zu beantworten. Nach 3 Jahren Unterricht zu je 3 Wochenstunden kann man als Schüler an sächsischen Gymnasien das Hebraicum im Rahmen der Abiturprüfung zwischen April und Juni ablegen. Wer das Hebraicum vor dem Abitur ablegt, bekommt es mit dem Abitur bescheinigt.
Für andere Teilnehmer In Sachsen steht diese Prüfung auch schulfremden Teilnehmern offen, wenn diese an einer sächsischen Hochschule eingeschrieben sind (in diesem Fall spielt der Wohnsitz keine Rolle) oder über eine Zugangsberechtigung zur Hochschule (Abitur, Hochschulabschluss o.ä.) verfügen und in Sachsen wohnen. Eine Mindestforderung an Unterricht besteht dann nicht. Interessenten melden sich bitte beim Landesamt für Schule und Bildung, Regionalstelle Chemnitz oder Dresden, an. Prüfungsteilnehmer, die nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind, aber in Sachsen wohnen, werden am Gymnasium geprüft und müssen sich bis zum 15. Oktober des jeweiligen Schuljahres anmelden. Prüfungsteilnehmer, die an einer sächsischen Hochschule (außer der Universität Leipzig) eingeschrieben sind, werden im August/September an der Technischen Universität Dresden geprüft und müssen sich bis Anfang Juni des jeweiligen Jahres anmelden. Prüfungsteilnehmer, die an der Universität Leipzig eingeschrieben sind, werden dort geprüft. Aktuelle Informationen:  … hier
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Das Hebraicum

Für Gymnasiasten Das Hebraicum beschließt den akademischen oder schulischen Hebräisch-Unterricht und ist wie das Latinum eine Abiturergänzungsprüfung. Die Bedingungen am Gymnasium sind identisch mit denen an Universitäten. Das Hebraicum vom Gymnasium wird dort uneingeschränkt anerkannt. Im ersten, schriftlichen Teil, ist ein Text aus dem hebräischen Teil der Bibel zu übersetzen. Für die etwa 150 Wörter stehen 180 Minuten und ein Wörterbuch zur Verfügung. Wird der erste Teil bestanden, folgt nach einigen Wochen eine mündliche Prüfung. In dieser ist ebenfalls ein (wesentlich kürzerer) biblischer Erzähltext vorzulesen und zu übersetzen. Anschließend sind einige Fragen zu diesem Text, zur hebräischen Grammatik und zum Kontext der biblisch-hebräischen Texte zu beantworten. Nach 3 Jahren Unterricht zu je 3 Wochenstunden kann man als Schüler an sächsischen Gymnasien das Hebraicum im Rahmen der Abiturprüfung zwischen April und Juni ablegen. Wer das Hebraicum vor dem Abitur ablegt, bekommt es mit dem Abitur bescheinigt. Für andere Teilnehmer In Sachsen steht diese Prüfung auch schulfremden Teilnehmern offen, wenn diese an einer sächsischen Hochschule eingeschrieben sind (in diesem Fall spielt der Wohnsitz keine Rolle) oder über eine Zugangsberechtigung zur Hochschule (Abitur, Hochschulabschluss o.ä.) verfügen und in Sachsen wohnen. Eine Mindestforderung an Unterricht besteht dann nicht. Interessenten melden sich bitte beim Landesamt für Schule und Bildung, Regionalstelle Chemnitz oder Dresden, an. Prüfungsteilnehmer, die nicht an einer Hochschule eingeschrieben sind, aber in Sachsen wohnen, werden am Gymnasium geprüft und müssen sich bis zum 15. Oktober des jeweiligen Schuljahres anmelden. Prüfungsteilnehmer, die an einer sächsischen Hochschule (außer der Universität Leipzig) eingeschrieben sind, werden im August/September an der Technischen Universität Dresden geprüft und müssen sich bis Anfang Juni des jeweiligen Jahres anmelden. Prüfungsteilnehmer, die an der Universität Leipzig eingeschrieben sind, werden dort geprüft. Aktuelle Informationen:  … hier
Daniel J. Naumann

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